Reitvorführungen
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| Viele Ungarnbesucher suchen
gerade wegen dieser typisch ungarischen Reitvorführungen eines der gröberen
Reittouristikzentren in der Pubta oder in Transdanubien auf. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, nach einem vorzüglichen Mittag- oder Abendessen das herrliche Programm der ungarischen Pferdehirten, Husaren oder der Reiter aus der Landnahmezeit in orginalgetreuer Umgebung aufmerksam zu beobachten. Die Vorführungen sind reich an Spannung, Reitbravourstücken, edlen Gesten, spielerischen Wendungen und humoristischen Szenen. Die Vorführung der Pferdehirten beginnt mit dem Aufmarsch und dem Grub der Reiter, dem dann verschiedene Geschicklichkeitsübungen folgen, wie Hinlegen und Hinsetzen der Pferde und Tuchdiebstahl. |
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Eine einzigartige,
ungarische Erscheinung ist der Pubta-Fünfer, eher bekannt unter dem Namen Koch-Fünfer.
Nach einer Vision des österreichischen Malers Adam Koch, der für die ungarische Pubta
schwärmte, entstand das Gemälde zum „Pubta-Fünfer„. Auf diesem stürmen fünf
prachtvolle Pferde nach Lust und Laune, und dennoch gebändigt durch den stärkeren
Willen. Vorn drei, hinten zwei Pferde - auf den hinteren steht in weiten Hosen, die Zügel
haltend der ungarische Pferdehirt. Diese Szene verkörpert in der Hand gehaltene Wildheit
und die wahre ungarische Romantik der Pubta. |
| Adam Kochs Traum wurde etwa
100 Jahre später Wirklichkeit, denn in den 60iger Jahren dieses Jahrhunderts erschien ein
Pferdehirt, der in der Lage war, Kochs Gemälde zum Leben zu erwecken. Seitdem gehört der
nach dem Maler benannte Koch-Fünfer zu den Glanzpunkten heimischer Vorführungen. Neueste Sensation bei den ungarischen Reitvorführungen ist der Pubta-Zehner: Vier trabende Pferde vorn, vier in der Mitte, und zwei dahinter, auf denen der Pferdehirt steht und das dahinstürmende Gespann führt. |
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